FLUGHAFEN FRANKFURT

Infrastruktur & Verkehr

FLUGHAFEN FRANKFURT​

Objekt: Terminal 3, Flughafen Frankfurt
Ort: Frankfurt am Main, Deutschland

Unsere Aufgabe
Wir hatten die Ehre, am neuen Terminal 3 des Flughafens Frankfurt die Sichtbetonflächen der Sichtbetonklasse SB 3 zu vervollkommnen. Im Zentrum des Entwurfs steht ein juragelber, beige eingefärbter Sichtbeton aus massiven Ortbetonbauteilen und hochfesten Fertigteilen, der den weitläufigen Hallen eine unerwartete Wärme und eine Atmosphäre absoluter Ruhe verleiht. Unsere Aufgabe: die während der Bauphase entstandenen Unregelmäßigkeiten an Bauteilen und Stützen unsichtbar zu beheben – ohne den authentischen Charakter des Betons zu verfälschen.

Gelb-warmer Sichtbeton statt kühlem Grau: Wie ein internationales Flughafen-Terminal absolute Ruhe ausstrahlt:

Herausforderung
Sichtbeton wurde hier anders gedacht: weg vom kühlen Grau, hin zu einem einladenden, fast meditativen Raumerlebnis. Das ambitionierte Erscheinungsbild der Sichtbetonklasse SB 3 in einem einheitlichen, juragelben Farbton über riesige Flächen und verschiedenste Bauteile hinweg erforderte eine hochspezialisierte Betonkosmetik, die das Material nicht nur repariert, sondern in seiner natürlichen Textur vervollkommnet. In enger Abstimmung mit den Architekten und der Projektleitung haben wir ein umfassendes Sanierungskonzept umgesetzt, das gezielt auf die spezifischen Herausforderungen vor Ort einging.

Präzision in der Sanierung – die Themen am Bau:

Wolkenbildung und Flecken: Dunkle Verfärbungen an den Mantelflächen wurden durch eine präzise Lasurtechnik an den gewünschten Sollfarbton angepasst. Dabei kam eine spezielle Tupftechnik zum Einsatz, um die lebendige, wolkige Struktur des Betons zu erhalten.

Ausblutungen an Stoßfugen: Dunkle, linienförmige Verfärbungen und Grate an den Fugen wurden sanft mechanisch gereinigt und anschließend so retuschiert, dass die Arbeitsfugen im Gesamterscheinungsbild aufgehen.

Farbtonangleichung: Unterschiedliche Farbtönungen über große Flächen wurden harmonisiert. Durch individuell abgestimmte Farbsysteme konnten wir ein einheitliches, ruhiges Farbbild über verschiedene Bauteile hinweg sicherstellen.

Reprofilierung von Fehlstellen: Mechanische Beschädigungen und Abplatzungen an Kanten wurden mit feinkörnigen Mörtelsystemen rekonstruiert und durch anschließende Retusche („Imitationsmalerei“) vollkommen unsichtbar gemacht.

Das Ergebnis ist eine Symbiose aus technischer Hochleistung und handwerklicher Perfektion, die dem Terminal 3 seine einzigartige Identität verleiht.

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Wir unterstützen Sie gerne bei der Umsetzung. Kontaktieren Sie uns, um mehr zu erfahren und gemeinsam die nächsten Schritte zu besprechen.

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